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Globaler Energiekonsum steigt um 50 Prozent

Am kommenden Mittwoch wird sich Gro Harlem Brundtland an die Tagungsteilnehmer wenden.
Montag, 30. April 2007
New York - Der weltweite Energieverbrauch wird nach Kalkulationen der Vereinten Nationen (UNO) in den kommenden 25 Jahren noch einmal um 50 Prozent ansteigen. Etwa zwei Drittel davon dürften auf Entwicklungsländer entfallen.
Dort sind 2,4 Milliarden Menschen bis heute auf Feuerholz und Dung für ihre Energieversorgung angewiesen.

Derzeit sei noch jeder vierte Erdbewohner ohne Elektrizität, teilte UNO vor Beginn der Jahrestagung der Kommission für Nachhaltige Entwicklung CSD in New York mit.

Zentrale Frage der diesjährigen Konferenz sei deshalb, wie die für die Wirtschaft und soziale Entwicklung in aller Welt benötigte Energie ohne weitere Umwelt- und Klimabelastung erzeugt werden kann.

Den Vorsitz der diesjährigen CSD-Konferenz, zu der in der kommenden Woche Minister von knapp 80 Ländern erwartet werden, hat Katar.

Entwicklung ausgeschlossen

«So lange Frauen und Kinder noch nach Feuerholz suchen müssen, Schüler und Studenten nach Sonnenuntergang nicht mehr lesen können, und neuen Industrien die nötige Energie zum Produzieren fehlt, ist das Ziel einer wirtschaftlich, sozial und umweltmässig gerechten Entwicklung ausgeschlossen», sagte Katars Energieminister Abdullah Hamad al-Attiyah.

Am kommenden Mittwoch wird die frühere Ministerpräsidentin von Norwegen, Gro Harlem Brundtland, sich an die Tagungsteilnehmer wenden.

Der Bericht «Unsere Gemeinsame Zukunft» der nach ihr benannten Brundtland-Kommission vor genau 20 Jahren gilt als grundlegendes Dokument zum Thema Nachhaltige Entwicklung.

dl/sda