Die Gletscherzunge zog sich im Jahr 2011 um 22 Meter zurück. Das waren zwar 10 Meter weniger als im Vorjahr. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1931 hat der Gletscher jedoch insgesamt 1,3 Kilometer an Länge verloren.
Die Wissenschafter führen die Eisverluste des Mittivakkat-Gletschers vor allem auf höhere Temperaturen und schrumpfende Schneemengen zurück.
Sie nehmen an, dass die Beobachtungen in ähnlicher Weise auf die anderen mehreren Hundert Gletscher in Grönland zutreffen. Diejenigen, die beobachtet werden, zeigten ähnliche Verluste.
Festlandeis wird anfälliger
Das Abschmelzen dieser kleineren Gletscher mache das benachbarte Festlandeis anfälliger für Temperaturerhöhungen im Sommer, die wahrscheinlich seien, sagte Edward Hanna von der Universität Sheffield, der die Untersuchung leitete.
Die Ergebnisse der Feldstudie sagten viel aus über die schnellen Veränderungen, die man nun in Grönland und um Grönland herum sehen könne.
