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Föhn erreicht in der Schweiz fast 150 km/h

Im Laufe des Sonntags flaut der Föhn gemäss SF Meteo-Angaben ab. Dafür kommt starker bis stürmischer Südwestwind auf. (Symbolbild)
Vom Sturm betroffen waren weite Teile der Schweiz.
In Krauchthal fiel eine Tanne auf ein Haus.
In Krauchthal fiel eine Tanne auf ein Haus.
In Krauchthal fiel eine Tanne auf ein Haus.
In Krauchthal fiel eine Tanne auf ein Haus.
In Krauchthal fiel eine Tanne auf ein Haus.
In Krauchthal fiel eine Tanne auf ein Haus.
In Krauchthal fiel eine Tanne auf ein Haus.
Ein Auto fährt nach dem heftigen Gewitter durch die überflutete Nordstrasse beim Bahnhof Wipkingen.
Die starken Regengüsse infolge des heftigen Hitzegewitters verwandelte die Nordstrasse in Zürich-Wipkingen in einen Bach.
Ein Auto fährt im dichten Gewitterregen über eine mit Hagel bedeckte Strasse Richtung Zürich-Höngg.
Ein Auto fährt im dichten Gewitterregen über eine mit Hagel bedeckte Strasse Richtung Zürich-Höngg.
Sonntag, 28. Februar 2010
Bern - Der Föhnsturm in den Schweizer Alpentälern ist im Laufe des Vormittags abgeflaut. Dafür erreichten die Sturmböen das Mittelland. Kurz vor Mittag wehte der Wind auf dem Berner Bantiger und im freiburgischen Plaffeien mit bis zu 122 Kilometern pro Stunde.
Zwischen der Ajoie im Jura und dem Bodensee erreichten die Böen am Nachmittag Spitzen von rund 100 km/h, wie SF Meteo, der Wetterdienst des Schweizer Fernsehens SF, mitteilte. Auf den Juragipfeln und in den Voralpen wehte der Wind mit bis zu 140 Kilometern pro Stunde.

Das Schlimmste ist aber vorbei: In der Nacht auf Sonntag stürmte der Föhn in den Alpentälern mit Spitzen von fast 150 km/h. Mit 148 respektive 147 Kilometern pro Stunde wehte der Wind in Les Diablerets im Waadtland und in Altdorf am stärksten.

Vom Sturm betroffen waren aber weite Teile der Schweiz. Orkanböen mit über 117 Stundenkilometern gab es auch im Wallis und am Ägerisee im Kanton Zug. An zahlreichen anderen Orten blies der Wind mit über 100 Sachen.

Temperaturen kletterten bis auf 16,5 Grad

Der Föhn liess auch die Temperaturen ansteigen. Am Nachmittag wärmte er die Luft in Buchs SG auf 16,5 Grad auf. Knapp 16 Grad wurde es in Basel und Glarus. Schon in der Nacht betrug die Temperatur am östlichen Teil des Bodensees 15 Grad. Im St. Galler Rheintal, im Glarnerland und im Werdenbergerland waren es 14 Grad.

Grund für die Stürme ist das Tief «Xynthia», das sich in der Nacht auf Samstag über Portugal gebildet hatte und von dort über Europa fegte. Mehrere Menschen kamen in Portugal, Frankreich und Spanien ums Leben. Die Schweiz allerdings spürte am Sonntagnachmittag nur noch einen Ausläufer des Sturmtiefs.

zel/sda