In allen Lagern gebe es genügend Lebensmittel und Medikamente, erklärte Pratyay Amrit von der regionalen Katastrophenschutzbehörde. Auch sanitäre Einrichtungen seien nach anfänglichen Problemen inzwischen in ausreichender Zahl errichtet worden.
Rund hundert Tote
Nach Angaben der Regierung in Bihar sind jedoch noch 50'000 bis 100'000 Menschen in den von der Aussenwelt abgeschnittenen Hochwasser-Gebieten gefangen. Viele Menschen würden sich weigern, ihre Dörfer zu verlassen.
Offiziellen Angaben zufolge sind bisher rund hundert Menschen in den Fluten gestorben, wahrscheinlich sind es aber viele mehr. Mindestens 300'000 Häuser wurden zerstört.
Das Wasser ging in den vergangenen Tagen ein wenig zurück, doch der Fluss Kosi kann am Ende der Monsun-Zeit Ende September oder Anfang Oktober wieder anschwellen. Der Fluss war vor zwei Wochen stromaufwärts in Nepal über die Deiche getreten und änderte seinen Lauf. In Nepal wurden durch das Hochwasser nach offiziellen Angaben bislang 50'000 Menschen obdachlos.
