Die Polizei ermittelt laut Graf «in alle Richtungen». Als Brandursache kommen derzeit ein Elektro-Defekt, ein Unfall - zum Beispiel durch eine 1.-August-Rakete - oder Brandstiftung in Frage. Die Polizei erliess einen Zeugenaufruf.
Angrenzende Gebäude gerettet
Der Feuerwehr sei es gelungen, die Gebäude in unmittelbarer Nähe der Brandobjekte vor den Flammen zu schützen, erklärte Graf der Nachrichtenagentur sda. Einzig die Liegenschaft einer benachbarten Dentalfirma auf der Seeseite des Areals sei leicht beschädigt worden.
Zur Schadenhöhe waren noch keine Angaben erhältlich. Laut dem Polizeisprecher ist bei den Lösch- und Aufräumarbeiten auch ein Fachmann des kantonalen Amts für Umwelt vor Ort. Dieser hatte am Montag geäussert, dass vom teilweise kontaminierten Boden auf dem Areal keine Gefahr ausgehe.
Der Grossbrand auf dem Areal der 1989 stillgelegten Textilfabrik Raduner war am frühen Montagmorgen ausgebrochen. Über 200 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen während des ganzen Tags.
Sie wurden von drei Armee-Helikoptern unterstützt, die gegen eine halbe Million Liter Wasser auf die brennenden Gebäude schütteten. Fünf Abbruchliegenschaften, in denen unter anderem ein Brockenhaus untergebracht war, wurden ein Raub der Flammen.

