Generell war der Monat 1,5 bis 2 Grad zu warm, im Hochgebirge 2,5 Grad. Im Genferseebecken und im unteren Rhonetal erreichte der Wärmeüberschuss nur 1 Grad.
Viel Sonnenschein und grosser Schneemangel
Überall war es im Februar bedeutend sonniger als üblich. Gebiete, die sonst im Februarnebel liegen, verzeichneten einen Sonnenscheinüberschuss von mehr als 50 Prozent, etwa Luzern, der Thurgau und der Jurasüdfuss. In der Nordwestschweiz, den Zentralalpen, im Engadin und den Bündner Südtälern gab es 10 Prozent mehr Sonne.
Entsprechend trocken zeigte sich der Februar im Gegenzug. An zahlreichen Orten im Wallis und im Engadin fiel nicht einmal 10 Prozent des üblichen Niederschlags. Besonders trocken war es in Schuls im Unterengadin mit gerade zwei Millimetern.
In weiten Teilen der Alpen sorgte das für grossen Schneemangel. Zur Monatsmitte lag verbreitet kaum 30 Prozent des üblichen Schnees. Im letzten Monatsdrittel entschärfte sich die Lage etwas. Frau Holle schüttelte ihre Decken vor allem über den nördlichen Voralpen aus.
