Die Behörden riefen die Menschen auf, möglichst daheim zu bleiben. Der offizielle Luftindex lag am Morgen Ortszeit bei 261, was als «schwer verschmutzt» galt. Die US-Botschaft mass allein für den gefährlichen Feinstaub einen «sehr ungesunden» Wert von 250. Das ist das Zehnfache des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation WHO.
Die Hälfte der Autos war von den Strassen verbannt. Je nach Nummernschild dürfen Fahrzeuge nur noch abwechselnd an geraden und ungeraden Tagen fahren. Damit waren nach Schätzungen zwei Millionen zusätzliche Passagiere in öffentlichen Verkehrsmitteln zu erwarten. Mehr als 20'000 Busse wurden zusätzlich eingesetzt. Der Smog-Alarm gilt bis Donnerstagmittag, wenn eine Kaltfront die Schadstoffe wegblasen soll. Die Schulen bleiben drei Tage geschlossen.
