Zuvor hatte er in der Spitze Windstärken von 120 Kilometer pro Stunde erreicht.
«Ernesto» legte innerhalb kurzer Zeit deutlich an Stärke zu. Gegen Mittag wurde er auf der ersten von fünf Stufen der Saffir-Simpson- Skala geführt, die die Intensität von Hurrikanen beschreibt.
«Ernesto» wird noch stärker
New Orleans wurde in Alarmbereitschaft versetzt. Zunächst befand «Ernesto» sich aber noch knapp 200 Kilometer süd-südwestlich von Haiti.
Im Laufe des Tages wurde dort sowie in der Dominikanischen Republik mit schweren Regenfällen gerechnet.
Meteorologen warnten, sobald der Sturm den Golf von Mexiko mit seinen warmen Gewässern erreiche, werde er wohl noch weiter an Kraft gewinnen. In dem Gebiet liegen rund ein Viertel der Öl- und Erdgasförderanlagen der USA, was den Ölpreis bereits am Freitag in die Höhe trieb.
Hurrikan-Vorwarnungen
Gemäss dem US-Zentrum dürfte «Ernesto» am Montag als Hurrikan der zweiten von fünf Kategorien in Kuba auftreffen. Jamaika, die Cayman- Inseln und Kuba gaben Hurrikan-Vorwarnungen heraus.
Den derzeitigen Prognosen zufolge dürfte «Ernesto» am Donnerstag als Hurrikan der Kategorie drei über dem Golf von Mexiko wüten - was Windgeschwindigkeiten von mindestens 178 Kilometern pro Stunde bedeuten würde.
Als besonders gefährdet gelten derzeit die Gebiete an der nördlichen Golfküste.
