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Verdacht auf Brandstiftung

Ermittlungen gegen Breno eingeleitet

Brenos Villa ist ausgebrannt.
Freitag, 23. September 2011
Nach dem Hausbrand bei Bayern-Profi Breno hat der Fall gestern dramatische Züge angenommen. Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen den brasilianischen Abwehrspieler wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.
Nach der derzeitigen gutachterlichen Stellungnahme liege ein «Anfangsverdacht für ein vorsätzliches Handeln vor», es sei davon auszugehen, «dass es sich bei dem Brand um kein zufälliges Ereignis handelt», bestätigte Staatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch gestern die Untersuchungen.

Laut eines Berichts der Zeitung «Münchner Merkur» sei der Brasilianer zudem auf Veranlassung von Bayern München in einem Institut für Psychiatrie betreut worden. Der Klub bestätigte der Zeitung, dass man Breno geraten habe, sich in psychologische Betreuung zu begeben. Breno sei einmal im Institut gewesen, nun aber wieder zuhause. Dies legt nahe, dass der Spieler erhebliche persönliche Probleme hat. Ein Auslöser sei, dass Breno wegen wiederholter Kniebeschwerden um seine Karriere fürchtet.

Brenos Villa im Münchner Vorort Grünwald war in der Nacht auf Dienstag vollständig ausgebrannt. Der 21-Jährige, bürgerlich Vinicius Rodrigues Borges, befand sich zum Zeitpunkt des Brandes alleine im Haus, brachte sich aber rechtzeitig in Sicherheit. Er erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Der Brand war nach Angaben der Feuerwehr im Gästezimmer im Keller ausgebrochen. Brenos Frau Renata und die drei Kinder hatten sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht in der Villa befunden.

bg/Si