Üblicherweise werden Nährstoffe im Sommer aufgebraucht und das Algenwachstum nimmt tendenziell ab. Die intensiven Niederschläge der letzten Monate haben aber überdurchschnittlich viele Nährstoffe in die Gewässer geschwemmt. Das Algenwachstum ist dadurch in oberen Wasserschichten nochmals angestiegen.
Im Rotsee bilden sich so genannte Algenteppiche durch Blaualgen. Diese vermehren sich seit rund drei Wochen rasant. Durch Gasbildung steigen sie an die Oberfläche und sterben dort ab. Das führt zu unangenehmen Gerüchen.
Gewisse Blaualgen können Gifte bilden, die für Fische gefährlich sind. Zurzeit gibt es laut Medienmitteilung aber keine Hinweise, dass es sich auf dem Rotsee um giftige Arten handelt. Es werden aber periodisch Kontrollen durchgeführt. Nicht betroffen vom erhöhten Algenwachstum ist der nährstoffarme Vierwaldstättersee.
