Als bedenklich wurden die Dieselautos ohne Partikelfilter bezeichnet, da die grosse Zahl von Feinstaubpartikeln, die sie ausstossen, ein gesundheitliches Risiko darstellten.
Sie belasteten die Luft mit einer um 250 Mal höheren Partikelanzahl als andere Antriebssysteme. Die Resultate untermauerten klar die Forderung nach Dieselpartikelfiltern, hiess es an der Medienkonferenz.
Treibhausgase im Vordergrund
Die Empa hat in ihrem Abgaslabor in Dübendorf 32 heute auf dem Markt erhältliche Personenwagen mit Benzin-, Diesel- und Erdgasantrieb untersucht, die den aktuellen Euro-4-Abgasvorschriften entsprechen. Gemessen wurden Feinstaub, die Ozonvorläuferschadstoffe Stickoxid und Kohlenwasserstoff sowie die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan.
Sämtliche Antriebssysteme seien aufgrund technologischer Weiterentwicklungen in den letzten Jahren sauberer geworden, sagte Christian Bach, Leiter der Empa-Abteilung «Verbrennungsmotoren». Für eine ökologische Beurteilung rücke der Ausstoss der Treibhausgase zunehmend in den Vordergrund.
