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«Ende» des Kältesten Winters seit 21 Jahren

Wettermässig ist der Frühling noch nicht in Sicht.
Mittwoch, 1. März 2006
Bern - In der Nacht auf Mittwoch ist der kälteste Winter seit 21 Jahren aus meteorologischer Sicht zu Ende gegangen.
In Zürich betrug die Durchschnittstemperatur der letzten 90 Tage -0,9 Grad, wie SF Meteo, der Wetterdienst des Schweizer Fernsehens, mitteilte. Im Vergleich zum langjährigen Schnitt war der Winter damit in Zürich um rund 1,2 Grad zu kalt. Noch grösser war der Kälteüberschuss in Basel und in St. Gallen. An beiden Orten war es mehr als 1,5 Grad zu kalt. Auch im Westen und Süden der Schweiz war der Winter kälter als normal.

Kälter als in diesem Winter war es im Mittelland letztmals im Winter 1984/85. Damals lag die Durchschnittstemperatur noch ein halbes Grad tiefer. Im Vergleich zum Winter 1962/63, als der Zürichsee zufror, war der letzte Winter aber geradezu warm: Damals betrug die Durchschnittstemperatur in Zürich -4,7 Grad.

Keine absoluten Kälterekorde

So gab es in den letzten drei Monaten denn auch keine absoluten Kälterekorde. Am 30. Dezember wurde in La Brévine mit rund -36 Grad die tiefste Temperatur des Winters gemessen. Das ist rund 6 Grad wärmer als der Schweizer Kälterekord von -41,8 Grad. Dieser datiert vom 12. Januar 1987 und wurde ebenfalls in La Brévine gemessen.

Wettermässig ist der Frühling noch nicht in Sicht. Laut SF Meteo muss bis am Samstag täglich mit Schneefällen gerechnet werden. Und nach einer kurzen Erwärmung am am Wochenende gehe es bereits zu Beginn der neuen Woche mit kalten Temperaturen weiter.

bert/sda