Die Aufgabe sei es nun, dieser «grossen Herausforderung unseres Zeitalters zu begegnen». Die Kosten jedes Zögerns überstiegen bei weitem die Kosten schnellen Handelns, ökologisch, für die Menschen und finanziell. «Wir dürfen nicht unsere Kinder ihrer Zukunft berauben», sagte der UNO-Generalsekretär.
Faire Lastenverteilung
Er rief die Delegierten auf, auf Bali die Weichen für ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll zu stellen. Er mahnte aber auch eine faire Lastenteilung an. Die Industriestaaten müssten die Führung übernehmen, um die Emissionen zu reduzieren.
Auch müssten sie den Entwicklungsländern helfen, ihrerseits die Zunahme ihrer Emissionen zu begrenzen. Der Klimawandel sei nicht nur eine Gefahr, er könne auch eine Chance sein für mehr Entwicklung, mehr Gerechtigkeit und mehr Energieeffizienz.
An den letzten drei Konferenztagen soll bis Freitag auf Ministerebene versucht werden, sich über ein Mandat und einen Fahrplan für die Verhandlungen über ein neues Klimaschutzabkommen zu verständigen.
Der Vertrag soll das Klimaschutzprotokoll von Kyoto ablösen, das 2012 ausläuft. Für die Schweiz wird Umweltminister Moritz Leuenberger an den Schlussverhandlungen teilnehmen.
Kurz vor Beginn der Ministerphase war an de Konferenz auf Bali ein erster Erfolg erzielt worden. Die Unterhändler verständigten sich auf den Aufbau eines globalen Fonds, um Entwicklungsländer bei der Bewältigung der Folgen der Erderwärmung zu unterstützen.
