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Dreckige Luft: Londoner sterben früher

Die Luft in London ist gesundheitsschädigend.
Dienstag, 8. Juni 2004
London - Die chronische Luftverschmutzung in London verkürzt einer wissenschaftlichen Untersuchung zufolge die Lebenserwartung der Hauptstadtbewohner erheblich. In extremen Fällen kann die Verschmutzung die Lebensdauer um bis zu zehn Jahre verkürzen.
Dies ist das Ergebnis einer Studies des Forschers Roy Colville vom Londoner Imperial College. Winzige Schmutzpartikel, die zumeist aus Autoabgasen stammten, bereiteten tausenden Londonern ernsthafte Gesundheitsprobleme, sagte er der Zeitung Evening Standard.

Nach Einschätzung der Experten sind in London jedes Jahr 1600 Fälle vorzeitigen Ablebens auf die Luftverschmutzung zurückzuführen. Zudem rührten etliche Krankheiten von der Verunreinigung her, so etwa Schnupfen, Heuschnupfen und Asthma. Die Wissenschaftler forderten verstärkte Anstrengungen, um die EU-Luftverschmutzungsrichtlinien wie vorgesehen bis kommendes Jahr umzusetzen.

rp/sda