Der für März ungewöhnlich schwere Winter hielt auch in Bulgarien an. Am schwersten getroffen war der Nordwesten des Balkanlandes. Nach heftigen Schneestürmen rief die Gemeinde Kula den Notstand aus. Schneeverwehungen machten die Landstrassen in der Region unbefahrbar. Autos blieben im Schnee stecken, an vielen Schulen fiel der Unterricht aus.
Auch in Italien blieben sowohl in der Provinz Viterbo bei Rom als auch weiter nördlich in Bologna die Schulen wegen starker Schneefälle geschlossen. Im Süden sorgten dagegen starke Regenfälle und Wind für Probleme. So verursachte Regen sowohl in Kampanien als auch rund um die Hafenstadt Messina auf Sizilien erneut mehrere Erdrutsche.
Im Nordosten Spaniens sorgen die Auswirkungen des Schneesturms vom Montag zunehmend für Unmut. Mehrere zehntausend Menschen mussten in der Gegend um Gerona an der Costa Brava bereits die dritte Nacht hintereinander ohne Strom und Heizung auskommen. In der Ortschaft Ultramort starb eine Frau an den Folgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.
