Die Anschaffungskosten für stromsparende Leuchtmittel wie Leuchtstoff-, moderne Halogen- oder LED-Lampen sind zwar höher - doch wenn man den geringeren Stromverbrauch und die Lebensdauer berücksichtigt, rechnet sich der Wechsel auch für die Konsumenten und Konsumentinnen.
Ein Haushalt kann nach Berechnungen der EU-Kommission mit dem Wechsel auf die energieeffizientere Leuchten 10 bis 15 Prozent seiner Stromkosten sparen. Die Zustimmung aller EU-Instanzen soll in den kommenden Monaten erfolgen.
Glühlampenverbot
In der Schweiz kommt der erste Schritt hin zum Glühlampenverbot etwas schneller. Bereits ab Anfang kommenden Jahres sind Birnen der schlechtesten Energieeffizienzklassen F und G verboten. Anders als die EU setzte der Bundesrat bislang nicht auf Leistungsklassen.
Weitere Verbotsschritte sind geplant, der Bundesrat wird über die konkrete Änderung der Energieverordnung jedoch später entscheiden. Dabei werde man sicher auch den Stand der Entwicklung in der EU anschauen, erklärte ein Sprecher des Bundesamts für Energie.
Auch andere Länder, beispielsweise Australien, wollen der Glühbirne das Licht abdrehen. Damit steht die von Thomas Alva Edison 1879 entwickelte Kohlefaden-Glühlampe langsam vor dem Aus.
