Demnach halten Hitzewellen heute im Durchschnitt drei Tage an, 1880 waren es im Mittel anderthalb Tage. Die Studie stützt nach Meinung der Autoren auch die These, dass Hitzewellen wie jene im Jahr 2003 in Westeuropa ein wahrscheinliches Zeichen des Klimawandels sind.
Bereits in Daten aus den 1950er Jahren entdeckten die Forscher um Paul Della-Marta mögliche Anzeichen eines Klimawandels. Die Analyse untermauere - wie eine wachsenden Zahl anderer Belege - die Beobachtung, dass das westeuropäische Klima extremer geworden sei. Das gelte auch für die Schwankungen der täglichen Sommertemperaturen.
«Diese Ergebnisse bringen weitere Belege für die Meinung von Klimaforschern, dass Westeuropa einige der schwersten sozialen und Umweltfolgen des Klimawandels zu spüren bekommen und zudem künftig häufiger verheerend heisse Sommer wie 2003 erleben wird», sagte Della-Marta.
