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Das Wetter im Februar: Ein garstiger Winter ohne Ende

Was hält der März noch bereit?
Freitag, 27. Februar 2009
Bern - Dieser Winter wird als kalt und grau in die Annalen eingehen. Nach dem Dezember und dem Januar wies auch der Februar ein Wärme- und ein Sonnenscheindefizit gegenüber dem langjährigen Mittel auf.
Im Mittelland war es gemäss Angaben von SF Meteo im Durchschnitt rund 1 Grad kälter als üblich. Östlich von Aarau waren es etwas weniger als 1 Grad, westlich davon eher mehr. In Bern war es rund 1,7 Grad kälter, als in einem durchschnittlichen Februar.

Südlich der Alpen lagen die Temperaturen dagegen knapp über dem Durchschnitt: Im Tessin etwa ein halbes Grad. Besonders gross war der Wärmeüberschuss im Mendrisiotto mit rund 1,2 Grad. Auch im Puschlav mit 0,2 Grad und im Oberengadin mit 0,3 Grad war es wärmer als sonst.

Trotz geringen Wärmeüberschuss im Engadin sank das Thermometer am 19. Februar auf dem Flugplatz Samedan auf unter -30 Grad. Noch tiefer sackte das Quecksilber in La Brévine NE ab, wo mit -33 Grad der bisher kälteste Wert in diesem Winter in der Schweiz festgestellt wurde.

Zuwenig Sonne

Auch die Sonne machte sich im Februar rar. Besonders am Jura gab es gemäss SF Meteo viel Tristesse. An vielen Orten wurden nur 40 Prozent der im Februar üblichen Sonnenstunden aufgezeichnet.

Demgegenüber wurde das Tessin einmal mehr seinem Ruf als Sonnenstube gerecht. An den meisten Orten gab es einen Sonnenüberschuss von 10 bis 20 Prozent. Locarno wurde bis jetzt bereits mit rund 150 Stunden Sonnenschein verwöhnt. Dafür war es im Süden zu nass.

Im Tessin gabs jedoch einen versöhnlichen Abschluss für den garstig-kalten Februar. Dank Nordföhn wurden heute Freitag im Nordtessin Temperaturen von knapp 19 Grad gemessen - so viel wie noch nie dieses Jahr.

smw/sda