Die nach Houston führende Autobahn wurde auf einer Länge von 125 Kilometer gesperrt, damit die Flüchtenden auf acht Fahrspuren die Millionenstadt verlassen können.
Flugverkehr beeinträchtigt
Auch der Flugverkehr ist durch «Rita» beeinträchtigt. Ab Freitagmittag Ortszeit; 21.00 Uhr MESZ sind alle Flüge von und nach Houston gestrichen.
Vor dieser Ankündigung des Bürgermeisteramtes von Houston, hatten bereits mehrere US- und europäische Fluggesellschaften ihre Verbindungen nach Houston annulliert.
Ausgiebige Regenschauer
Die ersten Ausläufer von Hurrikan «Rita» brachten der Südküste am Golf von Mexiko schon ausgiebige Regenschauer. Zwar schwächte sich «Rita» zu einem Hurrikan der Kategorie 4 ab, aber er könnte in wärmeren Küstengewässern wieder an Stärke zulegen.
«Rita» wird am Samstagmorgen Ortszeit mit einer bis zu sechs Meter hohen Sturmflut, Regen und Wind über die Küste hinwegdonnern. Der Wirbelsturm wird nach Berechnungen der Meteorologen voraussichtlich in einem Gebiet zwischen Galveston und Port Arthur an der Grenze zu Louisiana auf Land prallen.
Bange Stunden für New Orleans
Damit brechen auch für das weiter östlich gelegene New Orleans, das vor knapp vier Wochen schon von Hurrikan «Katrina» verwüstet wurde, bange Stunden an. Das Hurrikan-Zentrum gab wegen «Rita» für New Orleans bereits eine Tropensturmwarnung heraus. Schwachstelle bleiben die völlig aufgeweichten Dämme.
US-Präsident George W. Bush wollte sich am Freitag bei einem Besuch in Texas ein Bild davon machen, wie gut sein Heimat-Bundesstaat auf den herannahenden Hurrikan «Rita» vorbereitet ist.

