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1000 CDM-Projekte im Kyoto-Protokoll registriert

Mit CDM-Projekten können Industrieländer ihre Klimabilanz verbessern.
Freitag, 18. April 2008
Bonn – Der im Kyoto Protokoll eingebaute Clean Development Mechanismus (CDM) hat sein 1000. Klimaprojekt registriert, wie das UNO-Klimasekretariat UNFCCC mitteilt.
Dabei handelt es sich um ein Energieeffizienzprojekt in Andhra Pradesh in Indien, das den jährlichen CO2-Ausstoss um über 34'000 Tonnen reduzieren soll.

Clean Development Projekte haben nach UNFCCC-Angaben innerhalb der ersten Phase des Kyoto-Protokolls bisher mehr als 135 Millionen CERs-Emissionsrechte generiert, wobei jedes CERs jeweils einer Tonne CO2 entspicht.

Ausbau geplant

«Das ist ein Meilenstein und es ist an der Zeit, unseren Erfolg zu analysieren, unsere Anstrengungen zu verdoppeln um den Mechanismus auszubauen», sagte Rajesh Kumar Sethi, Präsident des CDM Executive Board während der Unterzeichnung des Projekts. Sethi verwies dabei auch auf das vom Ex-UNO-Generalsekretär Kofi Annan lancierte Nairobi Framework, welches vermehrte CDM-Aktivitäten in Afrika anstrebt.

Der Clean Development Mechanism CDM umfasst Massnahmen zur CO2-Reduktion, die ein Industrieland in einem Entwicklungsland durchführt. Klimaprojekte erhalten dabei handelbare CERs-Emississionszertifikate, die sich Kyoto-Länder an ihre Klimabilanz anrechnen lassen können.

ht/news.ch