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Bush spendet 10 000 Dollar für Flutopfer

Auch George W. Bush öffnete seinen Geldbeutel.
Donnerstag, 6. Januar 2005
New York - US-Präsident George W. Bush hat 10 000 Dollar (rund 11 600 Franke) aus seinem Privatvermögen für die Flutopfer in Asien gespendet. Das Geld sei am Mittwoch überwiesen worden, sagte der Sprecher des Weissen Hauses, Scott McClellan.
Er sagte jedoch nicht, an welche Hilfsorganisationen die Spenden des Präsidenten gingen. Auf Regierungsebene hatten die USA 350 Millionen Dollar für die Opfer der Naturkatastrophe und den Wiederaufbau in den betroffenen Ländern versprochen.

Der amerikanische Filmregisseur Steven Spielberg hat dagegen 1,5 Millionen Dollar rund 1,7 Mio. Franken für die Betroffenen der Flutkatastrophe in Asien gespendet. Das berichtete der Sender Fox 23 unter Berufung auf einen Sprecher Spielbergs.

Spielberg hofft auf Vorbildcharakter

Spielberg hoffe, dass andere Prominente sich ein Beispiel an ihm nehmen und ebenfalls ihren Geldbeutel öffnen werden, hiess es. Seine Spende gehe zu gleichen Teilen an die Hilfsorganisationen Care, Save the Children und Oxfam.

Derweil kündigte Countrysänger Willy Nelson an, am kommenden Sonntag ein Benefizkonzert für die Not leidende Bevölkerung in Indonesien, Sri Lanka und den anderen Ländern am Indischen Ozean zu geben, die vor zehn Tagen von der Flutwelle getroffen worden waren.

Nelsons Kollegen Patty Griffin, Joey Ely, Alejandro Escovado und Bruce Robinson haben ihre Teilnahme zugesagt. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf soll dem Amerikanischen Roten Kreuz, der Organisation Ärzte ohne Grenzen und dem UNO-Kinderhilfswerk UNICEF zugehen.

rp/sda