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Bush bekräftigt kritische Haltung zu Klimaschutz

George W. Bush hält an seinem Standpunkt fest.
Mittwoch, 6. Juli 2005
Kopenhagen - US-Präsident Bush hat kurz vor dem G-8-Gipfeltreffen in Schottland seine kritische Haltung zum Klimaschutz bekräftigt.
Das Klimaschutzprotokoll von Kyoto habe nicht funktioniert, da viele Entwicklungsländer nicht eingebunden worden seien. "Hören Sie zu, ich erkenne an, dass die Erdoberfläche wärmer ist und dass der von Menschen verursachte Anstieg der Treibhausgase zu dem Problem beiträgt", sagte US-Präsident George W. Bush in Dänemark.

Das Kyoto-Protokoll habe für die USA nicht funktioniert und auch nicht für die Welt. Viele Entwicklungsländer seien nicht eingebunden, begründete Bush.

Zeit nach Kyoto

Bei dem G-8-Gipfel werde er sich für eine Zeit nach Kyoto einsetzen. "Ich würde es Post-Kyoto-Ära nennen, in der wir bei Technologien zur Kontrolle von Treibhausgasen so gut wie möglich zusammenarbeiten können", sagte Bush.

Das Protokoll ist Anfang des Jahres in Kraft getreten. Es verpflichtet die Teilnehmerländer zu einer deutlichen Senkung der Treibhausgase bis 2012. Von den G-8-Staaten haben lediglich die USA als grösster Kohlendioxid-Produzent das Abkommen nicht ratifiziert.

rp/sda