In gewissen Gebieten könnten touristische Anlagen und Bauten für die Berglandwirtschaft durch abschmelzenden Permafrost direkt gefährdet sein, hält das BAFU fest. Kettenreaktionen könnten auch bewohnte Gebiete einer Gefahr aussetzen.
Permafrost ständig gefrorener Boden gibt es besonders in den Kantonen Graubünden, Bern, Glarus und Wallis. Je nach Exposition sind Alpengebiete oberhalb von etwa 2400 Metern über Meer betroffen.
Keine Namen
Namen von möglicherweise gefährdeten Ortschaften nenne die Übersicht nicht, sagte BAFU-Sprecher Adrian Aeschlimann auf Anfrage. «Wo konkrete Gefahr besteht, müssen die Sachverständigen der Kantone sagen, die über das lokale Wissen verfügen.»
Weiter plant das BAFU, das Permafrost-Messnetz in der Schweiz auszubauen, zusammen mit der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften und MeteoSchweiz. Und es soll geprüft werden, ob kritische Gebiete, in denen sich der Permafrost bewegt und Siedlungen bedroht sind, per Satellit überwacht werden sollen.
