Bereits im Februar 2006 war der Bodensee in rekordverdächtige Tiefen gesunken. Er hatte den tiefsten je gemessenen Wert von 2,26 Metern von 1858 nur um zwei Zentimeter verfehlt. Der bis dahin tiefste je in Romanshorn gemessene Wert aus dem Jahr 1909 von 394,56 Metern war 2006 bereits Anfang Februar unterschritten worden, als der Pegel auf 394,50 Meter fiel.
Pegel sinkt einen Zentimeter pro Tag
Zwischenzeitlich hatten die Schneeschmelze und Regen den Wasserstand wieder auf durchschnittliche Höhen steigen lassen. Die anhaltende Trockenheit hat in den letzten Tagen den Wasserstand um täglich einen Zentimeter sinken lassen.
Sinkt der Wasserstand im Bodensee um einen Zentimeter, bedeutet das laut Internationaler Gewässerschutzkommission einen Verlust von 5,4 Mio. Litern Wasser. Gleichzeitig wird damit am Ufer ein Quadratkilometer mehr Land freigelegt. Das ist die Fläche von 140 Fussballfeldern.
