Das war es aber nicht. Es müsse jetzt noch geklärt werden, warum das Öl nicht wie erwartet abgebaut worden sei. Mikroben hätten bislang vielleicht zehn Prozent aufgelöst.
Die Ergebnisse von Joye und ihren Kollegen widersprechen anderen Studien, die ein viel optimistischeres Bild gezeichnet hatten. Ein Forscher des Energieministeriums hatte erklärt, die Mikroben arbeiteten «sehr schnell».
Nach der Explosion der im Auftrag des Ölkonzerns BP betriebenen Bohrinsel «Deepwater Horizon» am 20. April waren rund 780 Millionen Liter Öl ins Meer geströmt. Bei der Explosion kamen elf Arbeiter ums Leben. Es handelte sich um die bislang grösste Ölpest in den USA.
