Nach den jüngsten Angaben des indonesischen Sozialministeriums kamen durch die Flutwelle etwa 115 000 ums Leben. Rund 700 000 Einwohner wurden bei der Katastrophe obdachlos.
Hilfe ist schwierig
Die Verteilung der Hilfsgüter ist laut Asamara wegen zerstörter Infrastruktur und der schwierigen Sicherheitslage durch muslimische Separatisten in der Provinz nach wie vor ein grosses Problem. Allein an der Westküste wurden mindestens 30 Brücken weggespült.
Der Weltgesundheitsorganisation WHO bereitet weiterhin die Gefahr eines Seuchen-Ausbruchs Sorgen. Manche haben uns vorgeworfen, wir hätten überreagiert. Aber ohne Zahlen nennen zu können, haben wir es immer noch mit einem sehr grossen Teil der Bevölkerung zu tun, der sehr grossen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt ist, sagte der WHO-Sprecher in Aceh, Bob Dietz.
Besonders achte man auf einen möglichen Ausbruch von Cholera, bereits exisierende Fälle von Malaria und andere durch Wasser übertragbare Krankheiten. Zudem sei die Gesellschaft traumatisiert.
