Ein 50-köpfiges Ärzteteam aus China traf unterdessen in Birma ein, um den Überlebenden des Wirbelsturms zu helfen. Das Rote Kreuz kündigte derweil an, seine Hilfe erheblich auszuweiten. Die Föderation der Rotkreuzgesellschaften charterte fünf Maschinen, die diese Woche jeweils 40 Tonnen Hilfsgüter nach Rangun fliegen sollen.
Die Militärjunta schottet das südostasiatische Land aber auch zwei Wochen nach dem verheerenden Wirbelsturm weitergehend ab und verweigert vielen Helfern die Einreise. Rund 70 Prozent der hungernden Überlebenden konnte die Hilfe der Vereinten Nationen noch nicht erreichen, wie ein Sprecher des Welternährungsprogramms WFP mitteilte.
Ban Ki Moon reist an
Rund 750'000 Menschen bräuchten dringend Lebensmittel und nur 250'000 hätten bislang eine Zwei-Wochen-Ration Reis erhalten. Durch den Sturm kamen nach amtlichen Angaben rund 78 000 Menschen ums Leben; Hilfsorganisationen schätzen, dass rund zwei Millionen Menschen durch den Zyklon alles verloren haben und dringend auf Hilfe angewiesen sind.
UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon will am Donnerstag nach Birma reisen und die am schwersten betroffenen Gebiete besuchen. Ban werde auch mit Vertretern der Militärregierung in Rangun zusammentreffen, sagte seine Sprecherin. Bisherige Kontaktversuche Bans mit Birmas Regime-Chef Than Shwe blieben erfolglos.
Rotes Kreuz baut Hilfe aus
Das Rote Kreuz kündigte derweil an, seine Hilfe erheblich auszuweiten. Die Föderation der Rotkreuzgesellschaften charterte fünf Maschinen, die diese Woche jeweils 40 Tonnen Hilfsgüter nach Rangun fliegen sollen.
