Offen blieb im Bericht, was mit «radioaktiven Quellen» gemeint war. Nach Angaben des französischen Instituts für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit IRSN gibt es nahe dem Epizentrum des Erdbebens vom 12. Mai Atomanlagen, die nicht zur Stromerzeugung dienen.
Darunter seien Atomwaffenfabriken und ein Atomreaktor. Die chinesische Regierung hatte vergangene Woche versichert, diese Atomanlagen seien «sicher und kontrollierbar».
1,3 Mio. Menschen müssen evakuiert werden
Im Erdbebengebiet steigt auch die Angst vor einem Dammbruch. Nach Angaben der Behörden in der Stadt Mianyang werden deswegen weitere 200'000 Menschen evakuiert.
Das Amt bestritt aber einen Bericht des englischen Dienstes von Xinhua, wonach 1,3 Millionen Menschen weggebracht werden sollten. Ihm seien keine solche Anordnungen bekannt, sagte ein Mitglied der Stadtregierung am Telefon. Anderen Angaben sprachen von einer «Übung», die 1,3 Millionen Menschen betreffe.
