Dazu wäre Regen sicher hilfreich. Anderseits könnte das Regenwasser den Boden auswaschen. Das abgebrannte Waldstück ist von einem wasserdichten Ascheteppich bedeckt. Starker Regen könnte diesen Teppich wegspülen und die Humusschicht auswaschen. Dadurch würde laut Wuilloud die natürliche Aufforstung extrem erschwert.
Nach der langen Trockenzeit haben die Walliser Spezialisten auch ein Auge auf andere, von der Auswaschung gefährdete Zonen. An mehreren Orten seien Kameras und ein Alarmsystem installiert worden, sagte Wuilloud.
Regen reicht nicht aus
Gemäss den Meteorologen von MeteoSchweiz soll es ab Mittwochnachmittag und Donnerstag erste Gewitter und Regenschauer geben. Nach einem sonnigen Freitag kehrt dann am Wochenende der reguläre Frühling zurück: Je nach Region betragen die Tageshöchsttemperaturen bei regnerischem Wetter zwischen 15 und 20 Grad; im Mittel wird es zwischen 13 und 14 Grad warm.
Die erwarteten Regenmengen werden allerdings nicht ausreichen, um der herrschenden Trockenperiode ein Ende zu bereiten, wie die Meteorologen in einer Mitteilung schreiben.
