Der zusätzliche Aufwand schlage sich aber nur zum Teil auf Konzernebene durch, da die Münchener Rück für Spätschäden allgemein Vorsorge getroffen habe.
Ziel immer noch im Auge
Deshalb könne der Konzern sein für 2005 anvisiertes Ziel einer Eigenkapitalrendite von zwölf Prozent nach Steuern beibehalten, erklärte Vorstandschef Nikolaus von Bomhard. "Insgesamt ziehen wir einen Schlussstrich unter das in der Vergangenheit belastende Thema der Nachreservierungen bei der American Re."
Die Münchener Rück werde noch einmal rund 1,1 Milliarden Dollar in die American Re einschiessen und damit das Eigenkapital der US-Tochter auf 3 Milliarden Dollar anheben. Zudem würden konzerninterne Finanzierungen über 1,6 Milliarden Dollar in Eigenkapital umgewandelt.
