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840 Waldbrände wüten in Kalifornien

Mehr als 4000 Feuerwehrmänner seien im Einsatz. (Archivbild)
Mittwoch, 25. Juni 2008
Washington - Die Waldbrände im US-Bundesstaat Kalifornien haben bereits 580 Quadratkilometer Land verwüstet. Blitzeinschläge hätten seit Samstag ganze 840 Feuer ausgelöst, sagte ein Feuerwehrsprecher.
Die Brandherde reichten von der Grenze zu Oregon im Norden des Bundesstaates bis hinunter in die Region Monterey südlich von San Francisco.

Mindestens 23 Häuser gingen in Flammen auf, tausende weitere Wohnhäuser waren nach Angaben des Katastrophenschutzes von den Waldbränden bedroht. Mehr als 4300 Feuerwehrleute kämpften unterstützt von der Nationalgarde gegen die Flammen.

Kalifornien leidet das zweite Jahr in Folge unter einer extremen Dürre. Gouverneur Arnold Schwarzenegger rief deshalb Mitte Juni den Notstand für einige Regionen im Zentrum des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaates aus. Zudem erklärte er ganz Kalifornien zur Dürreregion.

Anfang Mai war bekannt geworden, dass die Schneedecke auf dem Bergmassiv der Sierra Nevada nur 67 Prozent seiner für diese Jahreszeit normalen Dicke erreichte. Im Oktober vergangenen Jahres waren mehr als 2100 Quadratkilometer Land in Kalifornien verbrannt, 640'000 Menschen mussten zeitweise fliehen.

smw/sda