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2008 als Jahr der Energiewende

In der Schweiz gäbe es ein gewaltiges Potenzial um Energie zu sparen.
Freitag, 16. November 2007
Bern - «Das Jahr 2008 wird ein Jahr der Energiewende.» Dies sagte Vizedirektor Michael Kaufmann vom Bundesamt für Energie vor den Medien zur Einstimmung auf die Hausbau- und Energie-Messe, die vom 22. bis 25. November in Bern stattfindet.
Vor allem bei den Gebäuden, von denen 40 Prozent der CO2-Emissionen stammen, gibt es laut Kaufmann «gewaltige Reduktionspotenziale».

Deshalb wolle der Bund 200 Millionen Franken jährlich einsetzen, um mit einer Anschubfinanzierung energieeffiziente Gebäudesanierungen auszulösen.

Bei sanierten Gebäudehüllen schätzt Kaufmann das Reduktionspotenzial auf 30 Prozent, bei Haustechnik, Heizung und Warmwasser auf 60 Prozent.

Innert 20 Jahren sollten zudem die Hälfte des Heiz- und Warmwasserbedarfs und 70 statt 60 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt sein.

Bessere Rahmenbedingungen

Als Präsidentin der Agentur für erneuerbare Energien und Energieeffizienz AEE ist Doris Stump überzeugt, dass die Schweiz langfristig zu 100 Prozent mit Wasser, Sonne, Wind, Geothermie und Biomasse auskommen kann.

Hier gebe es nicht nur grosse technische Fortschritte, sondern auch bessere rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen.

An der 6. Hausbau- und Energie-Messe werden über 370 Aussteller zukunftsgerichtete Lösungen für Hausbau, erneuerbare Energien, Sanierungen und Modernisierungen präsentieren. Die Veranstalter erwarten über 20'000 Besucherinnen und Besucher.

rr/sda