Deshalb wolle der Bund 200 Millionen Franken jährlich einsetzen, um mit einer Anschubfinanzierung energieeffiziente Gebäudesanierungen auszulösen.
Bei sanierten Gebäudehüllen schätzt Kaufmann das Reduktionspotenzial auf 30 Prozent, bei Haustechnik, Heizung und Warmwasser auf 60 Prozent.
Innert 20 Jahren sollten zudem die Hälfte des Heiz- und Warmwasserbedarfs und 70 statt 60 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt sein.
Bessere Rahmenbedingungen
Als Präsidentin der Agentur für erneuerbare Energien und Energieeffizienz AEE ist Doris Stump überzeugt, dass die Schweiz langfristig zu 100 Prozent mit Wasser, Sonne, Wind, Geothermie und Biomasse auskommen kann.
Hier gebe es nicht nur grosse technische Fortschritte, sondern auch bessere rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen.
An der 6. Hausbau- und Energie-Messe werden über 370 Aussteller zukunftsgerichtete Lösungen für Hausbau, erneuerbare Energien, Sanierungen und Modernisierungen präsentieren. Die Veranstalter erwarten über 20'000 Besucherinnen und Besucher.
