Eine Nachsortierung von Hand sorgt dann dafür, dass höchstens noch eine falsche Flasche in einem gepressten PET-Ballen findet.
Mit der Bahn angeliefert
Angeliefert werden die leeren Getränkeflaschen vor allem mit der Bahn. Täglich rollen zwei bis drei Waggons mit PET-Flaschen direkt in die Sortierhalle. In der Schweiz werden jährlich etwa 1,2 Milliarden PET-Flaschen verbraucht. 2003 ergab das laut Statistischem Bundesamt 45 836 Tonnen. 71 Prozent davon wurden recycliert.
90 Prozent der Getränkehersteller, die in der Schweiz PET-Flaschen vertreiben, sind im 1990 gegründeten Verein PET-Recycling Schweiz organisiert. Die Vereinsmitglieder haben 2004 37 080 Tonnen PET-Flaschen abgesetzt. Davon sind laut Verein 78 Prozent zurückgebracht worden.
Material wird recycelt
Finanziert wird das PET-Recycling durch einen Beitrag von vier Rappen, der auf jeder PET-Einweg-Getränkeflaschen erhoben wird. 2003 flossen so rund 43 Mio. Franken in den Recyclingfonds. Diese Mittel wurden für Sortierung, Transport und Wiederaufbereitung verwendet.
Aus dem recyclierten PET Polyethylenterephtalat können Folien, Kleidungsstücke wie Fleece- und Sportjacken, Füllmaterial für Decken und Schlafsäcke und Verpackungen für Nonfood-Artikel hergestellt werden. Wird das Recyclingmaterial nach einem besonderen Verfahren behandelt, können daraus auch wieder Getränkeflaschen werden.
